Durchs Moor zum Honig: Imker im Unimog

Zwei gelbe Unimog U 4023, viele Bienenstöcke und ein Imker auf einer Wiese

Die Ernte holen die Imker von Woldgate Honey im englischen Moor ein. Abseits jeder Straße können sie sich auf einen treuen Begleiter verlassen: den Unimog 4023.

Bienenstöcke abseits der Straßen

Der Imkerbetrieb Woldgate Honey in Bridlington im britischen Yorkshire hat drei hochgeländegängige Mercedes-Benz Unimog U 4023 in seinen Fuhrpark aufgenommen. Imker und Unimog – wie passt das zusammen? Sehr gut, wie Geschäftsführer Mark Evamy erklärt: „Unsere Arbeit führt uns über weite Strecken, deshalb benötigen wir Nutzfahrzeuge, die komfortabel und kostengünstig sind.“ Die Bienenstöcke von Woldgate Honey liegen zum Teil bis zu fünf Meilen von einer Straße entfernt – an abgelegenen Standorten in den North-York-Mooren, wo sich die Insekten von Heidekraut ernähren. „Sehr gute Geländeeigenschaften sind daher entscheidend“, betont Evamy. „Mit Sicherheit ist der Unimog weit und breit das einzige Fahrzeug, das alle unsere Anforderungen erfüllt.“

Ein Imker geht vor einem Unimog auf einer Wiese seiner Arbeit nach

Unimog trotzen extremen Geländebedingungen

Dass der Unimog auch extremen Geländeanforderungen gewachsen ist, liegt sowohl am robusten und flexiblen Fahrzeugrahmen als auch an der speziellen Schubrohrtechnik – sie erlaubt eine diagonale Achsverschränkung und extreme Federwege. Kurze Überhänge ermöglichen das Befahren von Steigungen von bis zu 45 Grad. Der Unimog U 4023 wird von einem 170 kW (231 PS) starken Euro-VI-Motor angetrieben, der Allradantrieb ist zuschaltbar. Ausgerüstet sind die Unimog für Woldgate Honey unter anderem mit verzinkten Stahlpodesten auf einem verwindungsfreien, drehbaren Hilfsrahmen. Damit werden Verwindungseinflüsse bei der Geländefahrt auf die Ladefläche minimiert. Die Unimog haben eine Reifendruckregelanlage, sodass der Fahrer den Reifendruck vom Lenkrad aus reduzieren kann, um im Gelände bodenschonend und mit hoher Traktion zu fahren.

Wir fanden kein anderes Fahrzeug mehr, das solche Allrounder-Fähigkeiten besitzt.

Ein Imker steht an einem Bienenstock vor einem gelben Unimog

Einmal Unimog, immer Unimog

Woldgate Honey produziert mehr als 60 Tonnen Honig jährlich, gewonnen aus über 2.000 Bienenstöcken. In der Hauptsaison kann ein Bienenstock im Einzelfall bis zu 50.000 Bienen beherbergen. Die Bienenstöcke werden während der Produktionssaison von März bis Ende Oktober zwischen einzelnen Standorten umgesiedelt – von landwirtschaftlichen Flächen im Frühling bis zu mit Heidekraut bewachsenen Mooren im Herbst. Bei dieser Aufgabe setzen die Imker von Woldgate Honey auf ihre drei sonnengelben Unimog, die am Heck über einen Ladekran verfügen, der bis zu 160 Bienenstöcke aufnehmen kann.

Er kenne Bienenzüchter, die auf Traktoren setzten, sagt Evamy. „Diese kommen mit dem groben Boden gut zurecht, sind aber viel langsamer und weniger effizient auf dem Asphalt. Wir haben schon manches Fahrzeug ausprobiert, doch seit wir vor zwölf Jahren unseren ersten Unimog kauften, fanden wir kein anderes Fahrzeug mehr, das solche Allrounder-Fähigkeiten besitzt.“ Für Mark Evamy ist klar: Einmal Unimog, immer Unimog.

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Der Unimog auf einer Verschränkung einer Teststrecke.
Ein Imker öffnet einen Bienenstock vor einem Unimog U 4023