In 1.500 Stunden vom Schwerlast-Sprinter zur Luxussuite

Im Senzati Luxusumbau des Mercedes-Benz Sprinter genießen bis zu sechs Fond-Passagiere VIP-Komfort auf Privatjet-Niveau.

Im Privatjet durch die Stadt kreuzen? Der Senzati Jet Sprinter bietet Luxus, wie er bisher allein Passagieren von Privatjets und Yachten vorbehalten war.

Senza Limiti – Luxus grenzenlos

Frisch gewaschen, auf Hochglanz poliert und mit dem Stern vorneweg. Auf den ersten Blick ist der Van, der vom Hof der Fahrzeugschmiede im südenglischen Örtchen Broad Chalke rollt, ein schicker Transporter von Mercedes-Benz. Aber nur auf den ersten Blick! Denn dann lässt Managing Director Dave Clark die elektrische Seitentür des Senzati Jet Sprinter aufgleiten: Im Inneren ist eine komplette Luxussuite untergebracht: Eine Sitzlandschaft ausgelegt für bis zu sechs Fahrgäste und mit bequemen Leder-Einzelsesseln. Eine Bordbar, ein erstklassiges Entertainment- und Klimasystem. Dazu mächtige Seitenfenster und ein zwei Meter langes Glasdach mit intelligenten Doppelscheiben, die sich in Sekunden stufenlos abdunkeln lassen. Durch eine elektrische Schiebetür geht es in den Waschraum mit Bordtoilette. Alternativ gibt es den Luxus-Sprinter auch als rollendes Büro, als Hotelzimmer mit Doppelbett oder in einer anderen Wunschkonfiguration.

Die elektrische Seitentür wird rund 80 Zentimeter zum Heck hin versetzt. Der Zugang zum Fond des Senzati Jet Sprinter ist damit einzigartig bequem.

Zwölf Mann – ein Ziel: „Wir bauen den Besten!“

Eigentlich wollte Dave Clark vor einigen Jahren nur einen Personentransporter für sich kaufen. Aber seine individuellen Ansprüche waren extrem hoch. Er wollte jenseits jedes Premiumanspruchs so luxuriös wie möglich chauffieren. Es musste ein Mercedes-Benz sein. Alle Umbauten sollten vom Hersteller geprüft und genehmigt sein. Aber solch ein Fahrzeug gab es nicht. Weltweit nicht. Seit 2013 baut er deshalb seinen Fahrzeugtraum selbst. Gemeinsam mit dem zwölfköpfigen Senzati-Team. Das Motto dabei: Den weltbesten Luxus-Personentransporter bauen – senza limiti, also ohne Einschränkungen.

Was das konkret bedeutet, sehen seine Kunden beim Blick in die Werkshalle: Bei fabrikneuen Sprinter Modellen wird hier zum Beispiel die komplette Seitenwand durch eine Eigenkonstruktion ersetzt. Was das bringt? Die Seitentür und damit der Zugang zur Fahrgastkabine wird so um 78 Zentimeter weiter nach hinten versetzt. Wer im Senzati Jet Sprinter ein- oder aussteigt, muss sich also nicht an anderen Personen vorbeidrängeln oder gar über sie hinwegklettern.

Im Fond des Edel-Sprinters haben bis zu sechs Passagiere Platz – in bequemen Leder-Einzelsesseln.

Aufbauhersteller und kreative Fahrzeugschmieden unterstützt Mercedes-Benz im Rahmen eines mehrstufigen Partnerprogramms:

  1. Aufbauhersteller-Portal mit wichtigen Informationen speziell für registrierte Partner.
  2. Möglichkeit zur Qualifizierung für das Programm VanPartner by Mercedes-Benz.
  3. Markteinführung als Mercedes-Benz VanSolution auf der Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge-Webseite.

Mission Luxus erfolgreich gelöst

Wer seinen eigenen Senzati Jet Sprinter haben will, muss sich mindestens zwölf Wochen gedulden. 1.500 Arbeitsstunden stecken in jeder der rollenden Luxussuiten. Nicht mit eingerechnet sind die Tage, in denen das Senzati-Team seine Ausbaulösung – immer in enger Abstimmung mit den Mercedes-Benz Experten – entwickelt und getestet hat. Der Lohn dafür: Alle Um- und Einbauten sind von Mercedes-Benz geprüft und genehmigt. Und der Senzati Jet Sprinter hat die volle Zulassung als Personentransporter in der 9-Sitzer-Klasse. Senzati baut inzwischen auch Fahrzeuge der Mercedes-Benz V-Klasse zum Edel-Gefährt um. Sie sind der „kleine Bruder“ des Jet Sprinter.

Grauer Mercedes-Benz Sprinter Kombi in einer Lagerhalle

Als größtes Mitglied der Mercedes-Benz Vans Familie fährt der Sprinter seit 1995 vorneweg. Seine Eigenschaften werden kontinuierlich weiterentwickelt, um stets an der Spitze des Wettbewerbs zu stehen.