Zuhause ist dort, wo du parkst.

Ein roter Mercedes-Benz 613 D steht am Strand unter Palmen

Das Reisefieber hat ein niederländisches Pärchen erst dazu gebracht, nach Schweden auszuwandern, und dann dafür gesorgt, dass sie auch dort nicht wirklich sesshaft werden.

Ein Shiba Inu und ein Mercedes-Benz 613 D als Reisegefährten.

Mit einem Hund von Spanien nach Marokko zu reisen, gestaltet sich in den meisten Fällen eher unproblematisch. Doch wer eine Reise plant, sollte sich auch damit beschäftigen, wie er wieder nach Hause kommt. Und beim Grenzübertritt in die andere Richtung kann es mit einem Hund als Reisegefährten schon mal kompliziert werden. Deshalb müssen Michel und Brenda Muys heute noch bei einem Tierarzt vorbeischauen, um für Stig eine Gesundheitsbescheinigung zu bekommen. Der Shiba Inu begleitet sie nämlich liebend gern auf ihren Touren durch Europa und morgen geht es eben erstmals auch nach Afrika. Unterwegs sind die beiden gebürtigen Niederländer aber nicht nur mit Stig, sondern auch mit einem knallroten Mercedes-Benz 613 D aus dem Jahr 1981.

Ein Hund neben einem roten Mercedes-Benz 613 D in der Natur

Hund Stig und Reisemobil Sam.

Sams zweiter Frühling beginnt im Winter.

Getauft haben die Muys ihren Mercedes auf den Namen Sam, und in die Familie aufgenommen wurde er im August 2017. Es folgte eine dreimonatige Auffrischungskur für den in die Jahre gekommenen Van, denn in seinem vorherigen Leben war der Transporter zwar schon ein Camper, aber nur mit einem Einzelbett ausgestattet. Im Dezember dann die erste Tour: Sechs Wochen durch Spanien. Und dieser Trip hat etwas mit den Muys gemacht. „Das Leben rauscht ziemlich schnell vorbei und man verpasst so einiges, wenn man zwischendrin nicht ab und zu mal anhält und sich umschaut.“ Das Paar wollte mehr.

Ein Mann beim Innenausbau eines Camper-Vans

Ein neues Zuhause entsteht.

Das eigene Häuschen auf vier Rädern.

Michel und Brenda betreiben ein Gästehaus im schwedischen Arvika. Über zwei Jahre lang waren sie damit beschäftigt, das alte Schulgebäude in ein gemütliches Urlaubsdomizil mit 33 Betten umzuwandeln. Sich das ganze Jahr über um eine Herberge zu kümmern, ließ sich aber schwer mit dem Wunsch nach mehr Reisezeit vereinbaren. Also entschlossen sich die beiden, ihr Haus nur noch im Sommer für Gäste zu öffnen und im Winter mit Sam und Stig gen Süden zu ziehen. 17.500 Kilometer, verteilt auf sechs Länder, haben die Muys seitdem zurückgelegt. Für sie ist es ein großer Luxus, während der Sommermonate Geld zu verdienen, um dann im Winter unterwegs zu sein. Und das Leben mit Sam ist tatsächlich luxuriöser, als man auf den ersten Blick vermuten würde: Ein 240-Ampere-Solarpanel auf dem Dach und eine Wi-Fi-Antenne sorgen für Energie und guten Empfang.

Das Leben rauscht ziemlich schnell vorbei und man verpasst so einiges, wenn man zwischendrin nicht ab und zu mal anhält und sich umschaut.
Ein Mann und eine Frau sitzen in einem Camper-Van

Michel und Brenda haben das schöne Leben gefunden.

Ein Van als Sympathieträger.

Für den 613 D haben sich Michel und Brenda entschieden, weil er einerseits mit dem OM 352 über einen sehr starken und zuverlässigen Motor verfügt, andererseits mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 6.500 Kilogramm nicht zu schwer ist, um auch kleinere Dörfer mit Einfahrbeschränkungen anzusteuern.

Dass sie dank Sam außerdem vermehrt Blicke auf sich ziehen, registrieren die Muys mit Wohlwollen. „Wir bekommen viele Daumen-hoch und anerkennende Blicke auf unserem Weg durch Europa.“ Sympathien fliegen ihnen auch deshalb zu, weil die Erscheinung des 613 D die Menschen dazu einlädt, von fast vergessenen Zeiten zu träumen. Michel und Brenda träumen eher von der nahen Zukunft, von der Seidenstraße oder dem Pacific Crest Trail in den USA – natürlich mit Sam und Stig an ihrer Seite.

Ein Mann sitzt vor einem roten Van und blickt auf Berge

Zuhause ist dort, wo du parkst.

Blick in den Wohnbereich eines Campingmobils

In dem ursprünglich nur für eine Person konzipierten Camper-Van wurde ein Doppelbett installiert.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Michel und Brenda Muys

Mehr Links zum Entdecken: Sams Roadtrips @Facebook, @Instagram

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