City Harvest London: Den Lebensmittelüberschuss nachhaltig nutzen.

Fotomontage eines weißen Sprinter vor einer Skyline mit Gemüse im Vordergrund

Die Organisation City Harvest hat es sich zur Aufgabe gemacht, überschüssige Lebensmittel vor dem Verfall zu retten und sie mithilfe ihrer Mercedes-Benz Sprinter Flotte an Bedürftige zu verteilen.

City Harvest: „Giving food another life“.

Jeden Tag werden in London über 2.000 Tonnen genießbare Lebensmittel weggeworfen. Gleichzeitig wissen täglich rund zwei Millionen Londoner nicht, was sie essen sollen. In London, einer der reichsten Städte der Welt, leidet mehr als ein Viertel der Bevölkerung an Armut und Hunger. Glücklicherweise gibt es Projekte wie City Harvest. Die Organisation hat es sich auf die Fahne geschrieben, Maßnahmen gegen den Hunger und die Lebensmittelverschwendung zu ergreifen. „Vier Millionen Mahlzeiten haben wir bis jetzt gerettet und an bedürftige Londoner verteilt“, erläutert das Team rund um die Gründer Bruce Marquart sowie Laura und Stephen Winningham stolz.

Zwei Personen laden Kisten voller Lebensmittel in einen Transporter

Das Team von City Harvest engagiert sich über die Lieferung von Lebensmitteln hinaus und beteiligt sich regelmäßig an weiteren Initiativen.

Ein junger Mann steht neben einem City Harvest Sprinter

Jahr für Jahr werden etliche Tonnen zum Verzehr geeigneter Lebensmittel auf Deponien entsorgt.

Die Mission: Gesunde Lebensmittel für alle.

City Harvest beliefert über 250 Charity-Partner mit Lebensmitteln. Zu den Empfängern gehören Obdachlosenheime, Suppenküchen, Jugendzentren, Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünfte, Altenpflegeheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und, und, und.

„Unsere Vision ist ein Großbritannien, in dem jeder Zugang zu nahrhaften, gesunden Lebensmitteln hat – unabhängig von Einkommen und Situation. Gutes Essen ist ein Recht, kein Luxus, und es ist unsere Mission, dafür zu sorgen, dass jeder Zugriff dazu hat.“ Die Organisation ist der Ansicht, dass der erste Schritt zur Bekämpfung von Nahrungsmittelverschwendung und -armut darin besteht, dem Einzelnen unter die Arme zu greifen. „Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass wir für jedes Pfund, das in City Harvest investiert wird, einen Wert von rund acht Pfund für das Gemeinwohl erzielen.“

Unsere Wunschvorstellung ist eine Welt, in der keine Lebensmittel, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, auf Deponien entsorgt werden.
Ein Mann belädt einen Transporter mit einer Kiste voller Lebensmittel

Die noch genießbaren Lebensmittel werden vor der Entsorgung auf Deponien bewahrt.

Wohltätigkeitsorganisation mit Start-up-Charakter.

City Harvest wurde 2014 gegründet und war damit Londons erste Wohltätigkeitsorganisation zur Umverteilung von überschüssigen Lebensmitteln. Ausgangspunkt war eine gemeinnützige Organisation, die ehemaligen Straftätern bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft hilft. Schnell wurde der Überschuss zu viel für eine einzige Organisation – der Grundstein für City Harvest London war gelegt. Seitdem ist das Projekt rapide gewachsen: von nur einem Charity-Partner zu heute 250 Unterstützern. Die Organisation finanziert sich aus Spenden von Privatpersonen, Firmen und Stiftungen sowie durch Fördermittel. Durch den Start-up-Charakter ist City Harvest sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene skalierbar. „Wir wollen in Zukunft in Größe und Umfang wachsen“, so die Organisation.

Last Mile Food – Lebensmitteltransport quer durch London.

Sieben Tage die Woche ist das Team von City Harvest im Einsatz. 19 Teammitglieder, darunter vier Vollzeit-Büroangestellte und neun Fahrer, sorgen dafür, dass Lebensmittel in 27 Londoner Bezirken abgeholt und ausgeliefert werden. „Viele Mitglieder sind selbst mit Hunger und anderen Widrigkeiten konfrontiert, weshalb sie leidenschaftlich an der Nahrungsrettung interessiert sind.“ Das Hauptaugenmerk legt die Organisation auf „Last Mile Food“. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die nur noch ein bis zwei Tage haltbar sind. Dadurch sind sie in der Lage, große Mengen an frischem Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch zu sammeln und zu verteilen. „Wir müssen sehr effizient und schnell sein, um sicherzustellen, dass alle Lebensmittel rechtzeitig an diejenigen gelangen, die sie gebrauchen können.“

Gekühlte Lebensmittel dank Sprinter-Flotte.

Um die großen Mengen an frischen Lebensmitteln rechtzeitig zu verteilen, hat die Organisation derzeit eine Flotte von acht Sprinter. Die Fahrer holen die Lebensmittel von lokalen Spendern und dem City Harvest Lagerhaus ab und verteilen sie an Lebensmittelprogramme in der Region – und das tagtäglich. Das Beste daran: Die Transporter haben integrierte Kühl- und Gefrierfunktionen. „Die Mercedes-Benz Sprinter eignen sich bestens für den zuverlässigen Transport von Kühl- und Tiefkühlprodukten. Außerdem sind sie in der Lage, große Mengen an Lebensmitteln effizient zu transportieren und sind dabei einfach zu be- und entladen sowie zu reinigen.“

Zwei City Harvest Sprinter stehen nebeneinander auf einem Parkplatz

Bis heute hat City Harvest Lebensmittel im Wert von mehr als fünf Millionen Pfund kostenlos an verschiedene Partner verteilt.

Mehr Bewusstsein für den ökologischen Fußabdruck.

„Wir verzeichnen ein stark gestiegenes öffentliches Interesse am Thema Lebensmittelabfälle.“ Einer der ersten Schritte zur Bekämpfung von Lebensmittelabfällen ist das Bewusstsein. Immer mehr Unternehmen wenden sich an City Harvest, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Gleichzeitig nehmen immer mehr Gemeindeorganisationen Kontakt mit ihnen auf, um sich für Lebensmittelspenden zu registrieren. Dabei steigt die Zahl der Menschen, die an oder unter der Armutsgrenze leben, kontinuierlich an. „Wir haben die Mittel, um die Ernährungsunsicherheit im Vereinigten Königreich zu bekämpfen und zu beseitigen. Das A und O ist, sich verstärkt mit Lebensmittelunternehmen zu verknüpfen.“

Ein City Harvest Sprinter steht vor einer geöffneten Lagerhalle

Positiver Nebeneffekt: Indem Lebensmittel vor der Deponierung gerettet werden, werden zusätzlich Treibhausgasemissionen vermieden.

Fotos: Ella Sadika, Theresa Rooney, Lucy Gordon

Mehr Links zum Entdecken: cityharvest.org.uk@Facebook, @Twitter

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