VanCraft – der amerikanische Camping-Traum auf vier Rädern.

Ein Van fährt durch die nordamerikanische Steppe

Derek Mason und Nathan Doody haben sich mit ihrem Start-up auf den Ausbau von Sprinter T1 Vans spezialisiert. Ihre Empfehlung: Im Wohnmobil die bekannten Trampelpfade hin und wieder verlassen.

Unbegrenzte Möglichkeiten statt Nine-to-Five.

Die Geschichte von VanCraft beginnt im beschaulichen Maine, dem nördlichsten Bundesstaat der USA. Dort träumen Nathan Doody und seine Freundin Mari von einem Leben in Kalifornien. 2014 machen sie sich auf den Weg quer durchs Land: von den Niagarafällen über die Metropole Chicago, vorbei am Vulkan Yellowstone, dem Teufelsturm in Wyoming und durch die Badlands in Dakota. Angekommen in Kalifornien, lassen sie sich nieder und suchen sich ein Apartment und Jobs. Sie legen sich neue Autos zu und entscheiden sich schweren Herzens, ihren umgebauten Van über die Plattform Craigslist zu verkaufen. Wie das Schicksal es will, wird dort ihr späterer Partner Derek Mason auf sie aufmerksam. Er und seine Freundin Jillian suchen eine Ausflucht aus ihren Nine-to-Five-Jobs und planen eine Reise quer durch den südamerikanischen Kontinent. Der umgebaute Van kommt ihnen also gerade recht: Sie kündigen ihre Jobs und begeben sich auf eine Reise gen Süden, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wird.

Ein Mann steht auf einer Felsformation der Alabama Hills, vor ihm parkt sein T1 Camper-Van

Die beiden Gründer von VanCraft legen Wert auf den Umweltschutz – darum hat jeder der Vans modifizierte Solarpanele auf dem Dach.

Viertausender, fremde Kulturen und die perfekte Welle.

„Sobald die Reise beginnt, wird dir bewusst, dass du tatsächlich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebst“, schwärmt Derek. Sie starten in San Diego und fahren durch Baja California in Mexiko. Gemeinsam bereisen sie Guatemala, El Salvador und Belize. Auf ihrer Tour surfen sie die perfekte Welle, besteigen einen Viertausender, lernen spannende Menschen und fremde Kulturen kennen. Auf dem Rückweg fahren sie von Florida aus einmal quer durch die USA zurück nach Kalifornien. Ihre Erfahrungen teilt das Paar über den Instagram-Channel @thevandiary.

Dereks Tipp für alle, die sich auch nach der großen Reise sehnen:

Bleib offen für alle Möglichkeiten und mach dich darauf gefasst, die geplante Route zu verlassen. Manchmal sind die besten Erfahrungen die, mit denen du gar nicht gerechnet hast.
Ein Paar steht neben einem T1 Sprinter und beobachtet den Sonnenuntergang

Die amerikanische Landschaft bietet alles, was man für einen Roadtrip braucht.

Nach dem Abenteuer folgt die Sinnkrise.

„Zurückzukehren, nachdem man ein Jahr lang im Van gelebt und lebensverändernde Erfahrungen gemacht hat, ist alles andere als einfach. Das Konto ist leer gefegt, kein Job wartet auf dich und du weißt nichts mit dir anzufangen.“ Derek entscheidet sich, dass er auf keinen Fall in sein altes Leben zurückwill. Er kontaktiert Nathan Doody und fragt ihn, ob er Lust hätte, ein gemeinsames Projekt zu starten: VanCraft ist geboren.

Der „Great American Roadtrip“ veränderte auf diese Weise das Leben der beiden Gründer. Sie drücken den Reset-Knopf in ihrer Karriere und restaurieren heute T1 Camper-Vans.

Ein T1 Sprinter fährt auf einer Straße durch die Natur

Abseits der gängigen Routen gibt es viel Unerwartetes zu entdecken.

Das Ziel für dieses Jahr: Zehn umgebaute Sprinter.

Beide Männer verbindet der Wunsch, möglichst vielen Menschen die Leidenschaft für das Leben im Van näherzubringen. Mit VanCraft spezialisieren sie sich auf den Verkauf, die Vermietung und den Umbau von Sprinter Vans. Ihren ersten gemeinsamen Sprinter bauen sie im Juli 2016 um. Derek und Nathan sind sich seitdem sicher: Wer einen Ausbau plant, verwendet dafür am besten einen zwischen 2004 und 2006 produzierten Mercedes-Benz Sprinter T1N. Sie haben sich auf das Modell spezialisiert, da es außergewöhnlich effizient ist und der Motor eine nachweisbar hohe Ausfallsicherheit bietet. Ein weiterer Bonus: Der Motor lässt sich auch mit höherschwefligem Brennstoff betanken, wie er in Südamerika häufig üblich ist. Außerdem schätzen die Unternehmer die Geräumigkeit mit 1,88 Meter Bauhöhe sowie das ästhetische Design des T1.

Derek und Nathan erklären, welche fünf Fehler beim Ausbau des Sprinter auf jeden Fall zu vermeiden sind:

  1. Der häufigste Anfängerfehler ist es, den ganzen Umbau im Vorfeld nicht zu planen. Man sollte sich ganz genau überlegen, wie das Layout aussehen oder die Technik funktionieren soll und welches Material dafür benötigt wird. Gerade für eine perfekt funktionierende Sanitäranlage ist es essenziell, jeden Arbeitsschritt in korrekter Reihenfolge auszuführen.
  2. Viele verzetteln sich und bauen zu viel Schnickschnack in ihren Van. Dinge, die es unserer Meinung nach nicht braucht, sind zum Beispiel eine Mikrowelle oder eine eingebaute Dusche. Unsere Philosophie lautet: „Nur, was du brauchst, und nichts Unnötiges.“
  3. Es ist wichtig, den richtigen Van für den Ausbau auszuwählen. Hier muss die Qualität auch schon vor dem Umbau stimmen: Am besten beginnt ihr mit einem rostfreien und mechanisch gesunden T1 Sprinter.
  4. Wer keine Ahnung von Handwerk hat, sollte die Finger vom Umbau lassen. Hier gilt es, lieber einen Freund zu fragen oder eine Firma zu beauftragen. Ansonsten verschwendet man nur Material und Zeit beim missglückten DIY-Versuch.
  5. Leicht scheitert man auch daran, den richtigen Umbau für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Hier raten wir, erst einmal einen Van für eine Kurzreise zu mieten. So weiß man schnell Bescheid, auf welche Funktionen man verzichten kann und auf welche nicht.

Die beiden Gründer von VanCraft Derek und Nathan

Derek und Nathan verbindet ihre Leidenschaft für Vans, Camping und einen entspannten Lebensstil.

Ein Mann entspannt sich bei seinem Campingausflug im Van

Das Ziel von VanCraft ist es, so vielen Reisenden wie möglich die Freiheit des Vanlifes näherzubringen.

Ein Mann blickt aus seinem umgebauten T1 Camper-Van, neben ihm wird geklettert

Der lange Radstand und der intelligente Umbau bieten Platz für vier Leute – und für alle, die es kuschlig mögen, sind sogar bis zu sechs Schlafplätze machbar.

Die Innensicht auf den ausgebauten T1N-Van

Die integrierten Backöfen sind bei VanCraft herausnehmbar. Wer unterwegs neue Freunde finden möchte, lädt sie einfach zum Barbecue ein.

A T1 Sprinter parkt am Strand

Für Surf-Fans und alle, die Meer wollen: Die umgebauten Vans von Derek und Nathan haben ein extra Staufach für Surfboards.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Vance Uribe & James Tull

Mehr Links zum Entdecken: van-craft.com, @Instagram, @Facebook

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