Familienausflüge im Van: mit Le Loup Gris im Sprinter durch Kanada.

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Gemeinsam Zeit in der Natur zu verbringen, schweißt Yan Tremblay und seine Söhne zusammen. Die Trips im Camper-Van lenken ihr Leben auf das Wesentliche und schenken den Jungs und ihrem Vater intensive Erlebnisse auf den Straßen Kanadas.

Ferienzeit ist Vanzeit.

Yan Tremblay hat ein ganz besonderes Grinsen im Gesicht, als er mit seinen Jungs am Lagerfeuer sitzt. Das leise Knacken des brennenden Holzes vermischt sich mit beruhigendem Wellenrauschen. Der Vater, die Söhne und dieser innige Zusammenhalt – alles fügt sich an jenem Abend mal wieder zu einem Ganzen. Der neue Monat läutet die Ferienzeit ein, für die Tremblays heißt das: Vanzeit. Auch diesen Sommer haben sie die Gelegenheit genutzt. Es ist zu einem notwendigen Ritual für die kanadische Familie geworden: Immer, wenn es der Alltag zulässt, brechen sie aus ihm aus. Mit ihrem Sprinter 2500 können die drei Männer all die Orte ansteuern, die für sie Freiheit bedeuten.

Yan Tremblay und seine beiden Söhne auf einer Hängematte

Gemeinsame Roadtrips haben die Familie noch mehr geeint.

Der Traum vom Camper muss wahr werden.

Eine enge Bindung der Familie war nicht immer möglich. „Früher hatte ich zwei Jobs, ich war ständig unterwegs und beschäftigt“, sagt Yan Tremblay und meint damit die Zeit als Feuerwehrmann mit Nebenjob. Das gute Verhältnis zu seinen Kindern litt darunter. Aus einem Gespräch mit seinem Sohn Loan entsteht dann der neue Impuls: Der damals Vierjährige beklagt sich bei seinem Vater, dass er nie bei der Familie ist. „Ich fragte ihn, was er gerne machen würde“, sagt Yan Tremblay. Der Sohn möchte, dass sein Vater einen lang ersehnten Traum verwirklicht: den Bau eines Campers mit anschließender Reise. Zwei Wochen später besitzen sie einen Van und fahren nach Neufundland.

Dieser große Schritt ist der Startschuss eines neuen Familienrituals und des künftigen Kosenamens der Tremblay-Familie. Zufällig entdeckt Yan, nachdem er die alten Aufkleber des Vans abgelöst hat, die Aufschrift „Loup“ (Wolf) am Heck. „Wir fanden das lustig und haben sie so gelassen. Seitdem wurden wir dann ‚Le Loup Gris‘ (der graue Wolf) genannt, weil unser umgebauter Bus grau war“, erinnert sich der Anführer des umtriebigen Rudels aus Montreal.

Mein Jüngster hat mir neulich das Schönste überhaupt gesagt. Er meinte, wir sollten das Haus verkaufen und stattdessen im Camper leben.
  • Zwei Jungs stehen um ein Lagerfeuer herum
  • Vater, zwei Söhne und ein Hund am Ufer eines Sees
  • Zwei Sprinter parken in der freien Natur Canadas
  • Ein Vater, seine Söhne und ein Hund sitzen an einem steinigen Strand. Sie blicken auf das weite Meer

Umbau in Eigenregie.

Dem ersten Van folgt 2015 der zweite – mit Allradantrieb. „Für die schweren kanadischen Winter“, wie der junggebliebene Vater zu verstehen gibt. Der neue Camper soll den Bedürfnissen der Tremblay-Trips jetzt in vollem Umfang gerecht werden. Yan Tremblay nimmt den Umbau deshalb komplett selbst in die Hand – abgesehen von der Elektrizität. Aus vagen Träumereien entstehen zunächst erste Zeichnungen, dann geht alles sehr schnell. „Fenster, Ventilatoren, Isolierungen, Bodenverstärkung, Heizsysteme, Innenausstattung und Dachträger“, so beschreibt er wesentliche Schritte des Umbaus. „Ich bin stolz darauf, dass 90 Prozent des Holzes im Camper recycelt ist“, sagt Yan Tremblay, der bei seiner Arbeit auch immer wieder an seinen eigenen Vater denken muss. Durch ihn lernte er einst, was es bedeutet, Dinge nachhaltig und mit den eigenen Händen zu schaffen.

Die 5 wichtigsten Erkenntnisse von Yan Tremblay zum Vanlife:

  1. Du erfährst, was es bedeutet, im Moment zu leben.
  2. Du kannst aus deinem Alltagstrott entkommen.
  3. Du wirst dich auch mit deinen Ängsten auseinandersetzen müssen.
  4. Du lernst, dein volles Potenzial zu entwickeln.
  5. Du verbringst eine sehr persönliche und wertvolle Zeit mit den Menschen, die dich begleiten.

Von Vater zu Sohn.

Diese große Begeisterung für das Handwerk und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur sind wesentliche Bestandteile der Erziehung von Loan und Lenny Tremblay. Wie selbstverständlich greifen die beiden Jungen zu einer Mülltüte und räumen den Abfall an einem Strand weg, bevor sie damit anfangen, das Holz für ein gemeinsames Lagerfeuer zu zerkleinern. Yan Tremblay ist stolz auf seine Jungs.

Von Vater zu Sohn – dieses Lebensgefühl verkörpert Yan aus Überzeugung. Der Van ist das Ergebnis dieser Philosophie. „Mein Jüngster hat mir neulich das Schönste überhaupt gesagt. Er meinte, wir sollten das Haus verkaufen und stattdessen im Camper leben“, sagt er. Dann wird es still, und plötzlich ist es wieder da, das ganz besondere Grinsen des Yan Tremblay.

Ein Mann sitzt an einem steilen Hang am Meer

Yan Tremblay ist glücklich, dass er seine Leidenschaft mit den beiden Söhnen teilen kann.

Ein Junge hackt Holz an einem steinigen Strand

Die Söhne lernen, mit ihren Händen zu arbeiten, wie einst Yan Tremblay von seinem Vater.

Ein Mann unterhält sich aus einem Van heraus mit einem Vater und dessen Sohn im Nachbar-Van

Auf ihren Roadtrips lernen die Tremblays andere Reisende mit ähnlichen Geschichten kennen.

Ein Mann und zwei Kinder, gesehen durch die Frontscheibe eines Sprinter

Der Sprinter behütet die Tremblays. Er ist mehr als ein Camper für die Familie.

Zwei Männer und zwei Jungs sitzen um ein Lagerfeuer herum

Der weite Himmel Kanadas ist ein ständiger Wegbegleiter der Familie.

Mehr Links zum Entdecken: go-van.com – @Instagram; @Facebook

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